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PRESSEMITTEILUNG
Köln, 21. Dezember 2007

7 von 91 Gesellschaften der PIN Group stellen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens 


• Antragsteller können heute fällige Sozialabgaben nicht zahlen
• Dr. Andreas Ringstmeier zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt
• Flächendeckender Auftritt der Gruppe im Markt weiterhin möglich, Geschäftsbetrieb der Gruppe läuft unverändert weiter


Sieben Gesellschaften der in Luxemburg ansässigen PIN Group AG haben heute beim Amtsgericht in Köln Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen Zahlungsunfähigkeit gestellt. Die Anträge waren zwingend, da diese Unternehmen die heute fälligen Sozialversicherungsbeiträge für ihre Beschäftigten nicht zahlen können. Von den insgesamt etwa 9.000 Beschäftigten sind rund 850 Mitarbeiter betroffen.

Das Amtsgericht Köln bestellte darauf hin den Kölner Rechtsanwalt Dr. Andreas Ringstmeier zum vorläufigen Insolvenzverwalter der sieben Gesellschaften der PIN Group AG.

Der Vorstand der Luxemburger Holding mit den in dieser Woche neu bestellten Restrukturierungs- und Sanierungsexperten Rechtsanwalt Horst Piepenburg (CEO) und Unternehmensberater Hans-Joachim Ziems (CRO – Vorstand für Restrukturierungsaufgaben) führt den Geschäftsbetrieb der gesamten Gruppe mit seinen 91 Gesellschaften uneingeschränkt fort. Bei allen Gesellschaften wird derzeit die Liquiditätslage geprüft. Auf Basis dieser Ergebnisse wird bis Mitte Januar des nächsten Jahres über das weitere Vorgehen entschieden.

Piepenburg ist zuversichtlich, gemeinsam mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter auch weiterhin die Leistungen für die Kunden voll erbringen und den Geschäftsverlauf stabilisieren zu können. Piepenburg und Ziems sehen die Chancen für die Gesamtgruppe durch die unvermeidlichen Insolvenzanträge nicht beeinträchtigt. „Das gilt auch“, so Piepenburg, „für die insolventen Gesellschaften, deren Geschäftsabläufe auch in den nächsten Monaten weiterhin normal ablaufen werden“.



PIN Group AG


Die PIN Group AG bietet unter der Marke PIN Mail individuelle und kostengünstige Lösungen rund um das Produkt Brief – von der klassischen Beförderung bis hin zur kompletten Mailingabwicklung. Das eigene flächendeckende Zustellnetz garantiert höchste Flexibilität und lückenlose Qualität. Mit mehr als 9.000 Mitarbeitern, einem täglichen Volumen von rund 3,2 Millionen Sendungen und einem konsolidierten Umsatz in 2006 von 168,3 Millionen Euro ist die PIN Group AG der größte private Briefdienstleister nach der Deutsche Post AG.


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Thomas Schulz

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