PRESSEMITTEILUNG
Köln, 11. Januar 2008
PIN-Offensive für fairen Wettbewerb
• Liberalisierung des Postmarkts mit Leben füllen
• Preisdiktat des Monopolisten verhindern
• Erste Kooperationen noch in diesem Monat möglich
„Im Gegensatz zu Herrn Zumwinkel freuen wir als grüne Post uns auf einen fairen Wettbewerb in einem liberalisierten Postmarkt“, begründete der Vorstandsvorsitzende der PIN Group AG, Horst Piepenburg, die Vertriebsoffensive des Unternehmens wenige Tage nach dem Fall des Briefmonopols.Ein Kernteam von Vertriebsspezialisten habe nicht nur mehrere hundert potenzielle Neukunden aus dem gewerblichen Mittelstand identifiziert, die nun gezielt auf die Wettbewerbsfähigkeit und das Angebot der grünen Post angesprochen würden. „Wir haben auch Gespräche mit bekannten Großkunden, vor allem im Finanzdienstleistungsbereich und Versorgungssektor, aus dem Herbst ausgewertet und werden diese Gespräche nun fortführen“, kündigte Piepenburg an. Gerade für Branchen, die sehr viel Schriftwechsel mit ihren Kunden hätten, sei die aufstrebende grüne Post die einzige attraktive Alternative, um mittelfristig ein Preisdiktat des Monopolisten zu verhindern.
Piepenburg kündigte darüber hinaus an, dass auch die Gespräche mit den Unternehmen wieder aufgenommen würden, die im Zuge der Liberalisierung des Postmarkts an einer „Zwei-Lieferanten-Strategie“ interessiert waren und nach wie vor sind. Der Sanierungsvorstand der PIN Group geht davon aus, dass erste Kooperationsverträge noch in diesem Monat unterzeichnet werden können.
Die Gespräche und Verhandlungen sollen sehr kurzfristig terminiert werden, da die Konkretisierung des Sanierungskonzepts auch von den Rückmeldungen aus diesen Gesprächen abhinge. Piepenburg: „Die Anfragen, die uns in den letzten Tagen schon erreicht haben, machen uns und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Mut, dass die deutsche Wirtschaft sehr wohl an einem fairen Wettbewerb interessiert ist und unsere wettbewerbsfähigen Dienstleistungen schätzt.“
Piepenburg betonte, dass bei der Sanierung der PIN Gruppe nicht nur um den freien Wettbewerb gehe, sondern in erster Linie um die PIN-Mitarbeiter.
„Wir haben als Start Up-Unternehmen knapp 10 000 Arbeitsplätze geschaffen, überwiegend für Menschen, die wieder einer Beschäftigung nachgehen können und ein geregeltes Arbeitsleben gefunden haben. Wir dürfen nicht zulassen, dass diese Menschen in die soziale Dunkelheit zurück gestoßen werden“, so Piepenburg weiter.
PIN Group AG
Die im Oktober 2005 gegründete PIN Group AG bietet unter der Marke PIN Mail individuelle und kostengünstige Lösungen rund um das Produkt Brief – von der klassischen Beförderung bis hin zur kompletten Mailingabwicklung. Das eigene flächendeckende Zustellnetz garantiert höchste Flexibilität und lückenlose Qualität, die von der Dekra Qualitätssicherung bescheinigt wurde. Mit mehr als 9.000 Mitarbeitern in 91 konsolidierten Gesellschaften, einem täglichen Volumen von rund 3,2 Millionen Sendungen und einem konsolidierten Umsatz in 2006 von 168,3 Millionen Euro ist die PIN Group AG der größte private Briefdienstleister nach der Deutsche Post AG.
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